Schwules Paar in „Alien: Covenant”

Im neuen Alien-Film darf sich auch ein schwules Paar vom Monster jagen lassen. So sieht Fortschritt aus

Sigourney Weaver in „Alien” war 1979 so ziemlich die erste weibliche Action Heldin der Filmgeschichte. Und ein großer Schritt für die Frauenbewegung. Mädchen können auch Monster kaltmachen und richtig zulangen, ohne dafür einen Mann zu brauchen. Ein Androide mit einer weichen Stimme reicht auch.

Der neueste Teil der Alien-Saga, dessen Handlung lange vor der des ersten Filmes spielt, geht da noch einen Schritt weiter. Hier sind zwei schnuffige schwule Bären, die ein paar sind, ein ganz selbstverständlicher Teil der Crew, die auf einem unbekannten Planeten landet, um sich von bekannten Monstern terrorisieren zu lassen.

Schwule die Heteros spielen und Heteros, die ganz selbstbewusst und glaubwürdig ein durchschnittliches schwules Paar geben

In einer Szene (siehe oben) knuddeln Lope und Hallett (Demián Bechir und Nathaniel Dean) miteinander und später gibt es sogar ein (wenn auch trauriges) „Ich liebe Dich!” vom einen für den anderen. Die Schauwerte des Films werden durch Queerling James Franco (MÄNNER-Archiv) und den offen schwulen „Empire”-Star Jussie Smollett (MÄNNER-Archiv) in weiteren, heterosexuellen Rollen noch erhöht. Und dadurch, das „Covenant” ein viel besserer Film ist, als es der letzte Alien-Streifen „Prometheus” war.

Schwule die Heteros spielen und Heteros, die ganz selbstbewusst und glaubwürdig ein durchschnittliches schwules Paar geben. Sowas nennt man Fortschritt.

Foto: Youtube/Screenshot


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