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Chicago: Stolzer Zug

Auch die Verkehrsbetriebe einer der größten Städte der USA feierten am Wochenende Pride

Die Chicago Transit Authority, die Behörde die für den öffentlichen Nahverkehr in einer der größten Städte der USA veranwortlich ist, setzte am Wochenende ein deutliches Zeichen.

Während die 48. Pride-Parade mit Millionen TeilnehmerInnen* durch die Stadt zog, feierte die rote L-Train Linie, die Menschen zur Parade brachte, ebenfalls in Regenbogenfarben. Vier Wagen waren in in den Farben der LGBTI-Bewegung geschmückt und das Verkehrsunternehmen gab bekannt, das es damit „unser Einsatz für Gleichberechtigung und Akzeptanz“ gezeigt werden soll, die Pride Teilnehmer sollten sich willkommen fühlen und schon auf dem Weg zur Parade in Stimmung kommen. Die CTA nutzte die Züge auch für Anzeigenmotive.

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In Vorbereitung auf den Pride wurde die Frequenz der Züge auf der Red-Line verdoppelt und auch der Bürgermeister begrüßte den Einsatz des Regenbogenzugs auf seinem Twitter-Account. Aber, nicht jeder freute sich darüber. Chicago hat mit einer Krise der öffentlichen Finanzen zu kämpfen, also gab es auf Facebook auch Kommentare wie diesen: „Die Stadt ist pleite und die streichen einen Zug in Regenbogenfarben?“. Andere sprachen von „einer Verschwendung von Steuergeldern“. Die von von Grand Marshal Lea DeLaria (MÄNNER-Archiv) angeführte Parade lockte viele Hunderttausende Touristen in die Stadt.

Fotos und Video: CTA


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