shutterstock_444616567

Moderne Haartransplantation

So eitel sind Männer, egal ob schwul oder hetero!

Rund 80 Prozent aller Männer sind von der hormonbedingten Glatzenbildung betroffen. Es liegt auf der Hand, dass dieser Prozess in so manchem Fall auf die Psyche schlägt. Neben zahlreichen Wunder-Shampoos, die meist jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren, bleibt für viele die Haartransplantation eine adäquate Lösung. Schließlich ist der Wunsch der Betroffenen groß, die Symptome des Alters zu überwinden und ihre Attraktivität dadurch zu steigern. Doch sind Männer wirklich so eitel eingestellt?

Haarausfall als ewiges Problem

Tatsächlich empfinden viele die stetig wachsenden Geheimratsecken als die gemeinsten Anzeichen des Alters. Dabei betrifft dies die überwiegende Mehrheit der Männerwelt, die sich nur schwer dagegen zur Wehr zu setzen weiß. Besonders der frühe Zeitpunkt des Haarausfalls ist für viele erschreckend. In vielen Fällen sind bereits im Teenageralter die ersten Auswirkungen zu erkennen. Spätestens in den frühen Dreißigern sind die Veränderungen dann kaum mehr zu vertuschen. Grund dafür ist das männliche Geschlechtshormon Testosteron, welches zu einer abnehmenden Dichte der Haarfollikel führt, die eigentlich für die Bildung der Kopfhaare verantwortlich sind. Darunter leidet dann schnell das eigene Selbstwertgefühl. Im Übrigen sind bei den Männern, die sich für eine Haartransplantation entscheiden, keine Korrelationen zu ihrer sexuellen Orientierung zu erkennen. Die Eitelkeit scheint demnach ein Thema für alle zu sein.

 

shutterstock_64709848

Foto: Shutterstock.com/Alberto Zornetta

Doch wie funktioniert die Haartransplantation?

Die Experten von ifue-haartransplantation.de weisen darauf hin, dass nicht nur Haare verpflanzt werden. Viel wichtiger sind die eigentlichen Haarfollikel, die für die Zellbildung verantwortlich sind. Die Alopezie lässt sich nur dann wirksam bekämpfen, wenn am Ort der Verpflanzung auch zukünftig wieder gesunde Haare gebildet werden können. Eine wichtige Voraussetzung für den Eingriff ist genügend Spenderhaar, das für die Transplantation überhaupt infrage kommt. In der Regel werden die Spenderfollikel dann am Hinterkopf mitsamt der Kopfhaut entnommen, was bei örtlicher Betäubung geschieht. Die entstandene Wunde verschließt ein Chirurg im Anschluss direkt wieder. An den Stellen der Transplantation werden nun kleine Löcher gesetzt, in welche die Follikel eingepasst werden können. Auf diese Weise vergehen etwa drei Monate, bis aus den verpflanzen Follikeln bereits die ersten Haare wachsen. Eine Garantie dafür, dass die Transplantation langfristig tatsächlich zum Erfolg führt, gibt es jedoch nicht.

Bekannte Personen als Vorbild

Tatsächlich ist die Zahl der Haartransplantationen in Deutschland in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Dies hängt auch mit Personen des öffentlichen Lebens zusammen, die inzwischen als Vorbilder für eine gelungene Behandlung der Alopezie dienen. So zum Beispiel der aktuelle Trainer des FC Liverpools Jürgen Klopp, der sich bereits im Jahr 2013 für den Eingriff entschied und damit sichtliche Erfolge erzielte. Männer mit geringeren Einkommen als der Star-Trainer werden vermutlich an den Kosten zu knabbern haben, die der Eingriff in einer renommierten Klinik durchaus mit sich bringt. Ein Betrag von mindestens 2.000 Euro muss durchaus eingeplant werden, um passende Angebote zu finden. Entsprechend müssen Männer im Vorfeld des Eingriffs erst einmal abwägen, ob sie dies als eine sinnvolle Investition des Gelds betrachten.

Fazit

Noch immer hält sich bei vielen Männern, die von der Alopezie betroffen sind, die Hoffnung auf weitere Fortschritte der Wissenschaft. Vielleicht erübrigt sich eines Tages damit sogar der kleine operative Eingriff, mit dem die Verpflanzung der Follikel aktuell noch verbunden ist. Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es dagegen keine effektivere Lösung, um das ewige Problem zu überwinden. Entsprechend ist auch die steigende Beliebtheit des Eingriffs leicht zu erklären. In so manchem Fall ließ sich das Verminderte Selbstbewusstsein dadurch bereits wieder zu einem gesunden Maß aufbauen und neue Attraktivität gewinnen.

Fotos: Shutterstock.com/Roman Samborskyi/Minerva Studio


0 Kommentare



Likes & Shares

Durch die fortgesetzte Nutzung der Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. mehr Info

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close