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US-Kongress verurteilt Tschetschenien

"Wir stehen an der Seite der LGBTI-Community und verurteilen die von Putins Russland unterstützten Verbrechen"

Der US-Kongress hat eine Resolution veraschiedet, in der er die Gewalt gegen LGBTI in dem Land in den letzten Monaten scharf verurteilt. Laut Medienberichten gab es über 100 Todesopfer und es wurden sechs Lager identifiziert, in die tschetschenische Polizei und Militärs hunderte schwule Männer verschleppt hat. (MÄNNER-Archiv).

Huse Resolution 351 wurde mit der Unterstützung der Republikaner und der Demokraten vverabschiedet und war am 23. Mai von der republikanischen Abgeordneten Ileana Ros-Lehtinen ins parlament eingebracht worden. Sie ist Mitglied im House LGBT Equality Caucus, der für LGBTI-Politik zuständig ist. In der Resolution wird Russland aufgefordert, die Vorgänge in Tschetschenien zu untersuchen und die Gewalt gegen LGBTI zu stoppen. Die Resolution verlangt von der US-Regierung „sich dafür einzusetzen, dass die unrechtmäßig Inhaftierten sofort freigelassen werden.“

„Wir werden dabei helfen, dafür zu sorgen, das die Verantwortlichen für ihre Verbrechen zu Verantwortung gezogen werden“

Nach der Verabschiedung der Resolution sagte Ros-Lethinen in einer Rede: „Wir stehen weiterhin an der Seite der tschetschenischen LGBT-Community und werden diese ungeheuerliche Vorgänge genau beobachten und auf sie aufmerksam machen, die vom Putin-Regime in Russland unterstützt werden. Wir werden dabei helfen, dafür zu sorgen, das die Verantwortlichen für ihre Verbrechen zu Verantwortung gezogen werden.“ Das steht in klarem Gegensatz zu der Russland-Politik von Präsident trump, der Präsident Putin unterstützend gegenübersteht. Trump hat mehrfach seine Bewunderung für den russischen Führer bekundet.
Der Demokrat David Cicilline, ein weiteres Miglied des LGBT-Cacus, fügte hinzu: „Ich bin stolz darauf, dass der Kongress heute diese starke Resolution verabschiedet hat und sich so laut gegen die Gewalt gegen schwule Männer in Tschetschenien ausspricht. Jetzt ist es wichtig, dass wir auch mehr dafür tun, dass die, die vor der schrecklichen Gewalt in Tschetschenien fliehen, einen Zufluchtsort haben. Wir haben heute einen ersten wichtigen Schritt getan, aber es liegt noch viel Arbeit vor uns.“
Foto: Der tschetschenische präsident Kadyrow (977_ReX_977 / Shutterstock.com)

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