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Wie man den Pride-Button bekommt

Facebook feiert Pride und Ihr könnt mitmachen. Die Russische Botschaft in berlin freut sich sicher über Likes in Regenbogenfarben

Juni ist Pride-Monat rund um die Welt und viele Social Media-Plattformen machen da ganz selbstverständlich mit. Facebook auch. Seit Beginn des Monats tauchen auf Facebook unter vielen Beiträgen Regenbogen-Likes auf, mit denen die Mitglieder ihre Zustimmung zeigen können. Wie man den bekommt? Das ist ganz einfach.

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Wie viele andere Sachen, kann man diese Zusatzoption sozusagen „dazuschalten“, indem man eine bestimmte Seite auf Facebook mit „Gefällt mir“ markiert. In diesem Fall LGBTQ@Facebook. Dann muss man einfach ein paar Minuten warten, sich einmal aus und wieder einloggen, fertig ist die Laube für den Rest des Monats. So geht’s:

Wie man den Pride-Button bekommt:

  1. Facebook in deinem Browser oder auf deinem mobilen Gerät in der App öffnen
  2. LGBTQ@Facebook in der Suchleise eingeben
  3. Die LGBTQ@Facebook-Seite mit „Gefällt mir“ markieren
  4. Ein paar Minuten warten
  5. Ausloggen und wieder einloggen. Fertig.

Jetzt könnt ihr den Pride Button benutzen und damit Artikel liken – z.B. die von MÄNNER -, die ihr mögt, oder die sich mit LGBTI-Themen beschäftigen. Ihr könnt ihn aber genauso gut dafür benutzen, auf LGBTI aufmerksam machen, homophobe Beitrage zu „trollen“ oder Personen, die das immer wieder vergessen, darauf aufmerksam machen, wie stolz wir auf uns sind.

In Russland geht es nicht. Aber wir haben da eine Idee

Das können allerdings nicht alle User weltweit. In Russland, wo es nötig und schön wäre, zeigt Facebook den Pride-Like weder an, noch kann man ihn benutzen. Die lesbische Journalistin Masha Gessen schreibt, auf Facebook: „Heute Morgen erinnerte mich meine Tochter daran, dass sich am Montag der Anschlag auf das Pulse in Orlando jährt. … Außerdem fand ich heute Morgen heraus, dass Facebook dafür gesorgt hat, dass der regenbogenfarbende „Like“-Button in Russland nicht zu sehen ist, (es geht nicht darum, ihn zu benutzen, schon wenn russischen Usern Beiträge aus anderen Ländern angezeigt werden, werden die regenbogenfarbenden Likes nicht mit angezeigt) weil sie Angst vor dem Gesetz gegen Schwulenpropaganda haben. Dieses Gesetz ist so schwammig formuliert und wird so selten angewandt, dass man das Verhalten von Facebook, selbst wenn man nett ist, nur als vorauseilenden Gehorsam betrachten kann. Ich bin heute nicht nett. Diese Art der übermäßigen, unnötigen Unterordnung ist widerlich und gefährlich und sollte auch denen, die Facebook in den USA oder anderswo nutzen, als Warnung gelten.“

Vorschlag zur Güte: Einfach alle Facebook-Beiträge der Russischen Botschaft in Berlin mit Regenbogen-Likes zukleistern. Das sollte unsere Botschaft doch rüberbringen.

Fotos: Facebook/Unicorn-Booty


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