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Homo Sapiens: Im Bett mit Will & Chris

Will Young startet mit seinem Kumpel Chris Sweeney einen schwulen Podcast

Ein Londoner Dreamteam hat sich zusammengetan, um die Helden und Errungenschaften der LGBT-Geschichte zu würdigen und dadurch den Blick auf die Gegenwart zu schärfen. Namentlich sind es Sänger Will Young und Regisseur Christopher Sweeney, die das Podcast-Projekt „Homo Sapiens“ aus der Taufe gehoben haben. Beide sind schwul und verstehen das Format als queere Antwort auf die BBC-Radio-Podcast-Serie „Womans Hour“, die sich über den Claim „Das Programm, das eine weibliche Perspektive auf die Welt bietet“ definiert. Das Motto von „Homo Sapiens“ könnte also lauten: „Das Programm, das eine schwule Perspektive auf die Welt bietet“. Die erste Folge kommt am 25. Juli raus.

Die Gäste reichen vom nigerianischen Menschenrechtler bis zu „Queer as Folk“-Erfinder Russell T Davies

In dem Format, das nach der Premiere wöchentlich mit neuen Folgen auf Sendung geht, wollen Young und Sweeney Tugenden und Tücken des schwulen Lebens diskutieren. Dazu laden sie pro Sendung einen Gast aus der LGBT-Bewegung ein. In der ersten Folge wird der schwule Journalist Owen Jones über sein Coming-out und dessen Folgen sprechen. Die weitere Themenplanung reicht von Homosexualität im Militär über Besonderheiten beim Online-Dating bis zur Hinterfragung der Relevanz von Pride-Paraden in Zeiten der Ehe für alle. Weitere Gäste sind u. a. „Queer as Folk“-Erfinder Russell T Davies, Aktivist Peter Tatchell und der nigerianische Menschenrechtler Bisi Alimi.

Viel Spaß, viel Tee und eine Menge tapfere, intelligente und lustige LGBTQ-Helden

„Beim Aufnehmen des Podcasts hatten wir sehr viel Spaß, haben sehr viel Tee getrunken und haben eine Menge der tapfersten, intelligentesten und lustigsten Leute kennengelernt, die den Weg für LGBTQ+ geebnet haben“, so Young über das Projekt. Dabei werden die Moderatoren auch ihre eigenen Pleiten und Pannen nicht aussparen. Einen Vorgeschmack gab Young kürzlich, als er im Interview über seine ersten Gehversuche bei Grindr erzählte – wo er nach kürzester Zeit geblockt wurde, weil er echte Fotos verwendete und Leute ihn als Promi-Fake meldeten.

Titelbild: homosapienspodcast.com


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