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Kompassnadel für Manfred Bruns

Der "Vater der Homoehe" erhielt die Auszeichnung beim Kölner CSD-Empfang

Am Samstag erhielt  Bundesanwalt a.D. und LGBTI-Aktivist Manfred Bruns die Kompassnadel des Schwulen Netzwerks NRW auf dem Kölner CSD-Empfang für seinen Einsatz für die Rehabilitation der nach § 175 verurteilten Männer sowie seinen Einsatz für die gleichgeschlechtliche Ehe. Bruns ist 82 und war sichtlich gerührt.

Netzwerks-Vorstandsmitglied Steffen Schwab sagte, Bruns sei „untrennbar verbunden mit all dem, was wir an Fortschritten in Richtung rechtliche Gleichstellung bisher erreicht haben“. Das stimmt wohl, ohne den jahrzehntelangen Einsatz von Bruns hätte die Eheöffnung in Deutschland nicht stattgefunden.  Wie und warum er zusammen mit Volker Beck die Eingetragene Lebenspartnerschaft erfand, und warum die damalige Justizministerin deswegen nicht mehr mit ihm sprach, erzählte er MÄNNER schon im letzten Jahr in einem Exklusivinterview.

Es ist nicht seine erste Auszeichnung: Bundespräsident Roman Herzog hatte Bruns anlässlich seines Ausscheidens aus dem aktiven Dienst „für sein gesellschaftliches und gesellschaftspolitisches Engagement für die Emanzipation und Anerkennung Homosexueller, für den Schutz ihrer Rechte und für die Wahrung der Würde von Menschen, die HIV-positiv oder an AIDS erkrankt sind“, am 27. Oktober 1994 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. 2002 erhielt Bruns die Magnus-Hirschfeld-Medaille 2002 für besondere Verdienste um die Sexualreform.

Bild: LSVD Blog/Volker Beck Twitter


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